Aktuelles

Aufstellung zum Verhältnis zwischen Mensch und Natur

Vorbemerkung:

 

Die Gruppe bestand aus 18 Teilnehmer*innen aus der Schweiz, Deutschland und Kanada. Fast alle hatten ein Jahr zuvor an einem Kurs zur Einfühlung in die Natur im Vorjahr teilgenommen. Damals beschlossen wir, uns 2018 noch einmal zu treffen. Wir trafen uns Anfang August in der Schweiz.

 

In der ersten Hälfte der Woche herrschten Temperaturen weit über 30 Grad. Am 4. Tag gab es endlich ein erlösendes Gewitter und einen starken Regen, so dass die Temperaturen unter 30 Grad sanken. (Zur klimatischen Gesamtsituation: Seit Mai 2018 herrscht Dürre auf fast ganz Nordeuropa. Es hat kaum noch geregnet. Die Sonne schien täglich. Das Gras vertrocknete. Die Bäume wurden bereits Ende Juli braun und warfen ihr Laub ab, was normalerweise erst im Oktober/November geschieht.)

 

Wir haben viele schöne Aktivitäten in der Natur ausgeführt, unter anderem hörten wir einen Vortrag über die Metamorphose der Pflanzen; besuchten zwei verschiedene Städte in der Umgebung; unternahmen eine Wanderung zu einem Arvenwald mit Zirbelkiefern, mit denen wir innerlich kommunizierten; sammelten, zeichneten und modulieren Pflanzen mit Ton; stellten gemeinsam ein Mosaik aus Flusssteinen am Ufer des Inns her und schließlich zwei Collagen, die die beiden Uferseiten des Inns darstellten.

 

Am letzten Tag wurden meine Frau und mich gebeten, mit der Gruppe eine Aufstellung zu machen, in der wir die Natur um uns fragen: „Wer bist Du? Wie geht es Dir? Was brauchst Du von uns?“

 

Wir beschlossen, eine verdeckte Aufstellung zu machen, in der die Stellvertreter*innen nicht wussten, wen sie darstellten – damit sie nicht ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen in die Figur projizierten, die sie repräsentierten.

 

Es sollte eine Erfahrung werden, die für alle unglaublich tief ging und uns die Realität um den Zustand unserer Erde und die (Nicht-)Verantwortung des Menschen für die Schäden, die er (das heißt wir alle) anrichtet, schonungslos aufzeigte.

 


Protokoll der

Aufstellung zur Landschaft

Freitag, der 03.08.2018, 14:30 – 16:45 Uhr

Leitung Christa Hesse-Chu, Victor Chu

 

1. Fragestellung suchen

Jede/r nimmt sich 3 Minuten Zeit, um nachzusinnen: „Wie war die Erfahrung hier diese Woche in Pradella? Gibt es ein Anliegen oder eine Frage zum Thema ‚Ich und die Landschaft‘?“

 

Die Teilnehmer*innen nannten folgende Themen und Fragen:

  • Der Wassermangel: Der Fluss führt sehr wenig Wasser.
  • Welche Bedeutung hat diese Landschaft im Unterengadin für die ganze Schweiz?
  • Was/wer nährt diese Landschaft hier?
  • Normalerweise habe ich eher eine konsumierende Haltung der Landschaft gegenüber. Was braucht die Landschaft umgekehrt von mir?
  • Wie können wir die Landschaft unterstützen?
  • Wie kann ich die Landschaft unterstützen, dass sie wieder ganz wird?
  • Wie prägt die Landschaft die Menschen, die hier wohnen? Was schenkt sie uns?
  • Was sind die Gaben der Landschaft? Wieso kommt man hierher? Was sucht man hier? Was hütet/schützt die Landschaft?
  • Wie geht es den Tieren und den Vögeln hier?
  • Was lernen wir durch das Eingebettet Sein hier?
  • Was hütet die Landschaft? Wie kann ich von ihr lernen und das in meinen Alltag weitertragen?
  • Wie ist die Verbindung/das Verhältnis vom Menschen zu dieser Kraft der Berge?
  • Wie wird diese Gegend mit den zukünftigen klimatischen Belastungen fertig werden?
  • (Zur Landschaft) Wer bist Du? Wie geht es Dir? Ich möchte Dich tiefer verstehen?
  • Ich habe hier tiefe Liebe zur Landschaft gespürt. Wie kann man diese Liebe vergrößern und vertiefen?
  • Wie kann ich das Erlebnis vom Sein in dieser Landschaft auch zu Hause pflegen und weiterführen?

Aus diesen gemeinsam zusammengetragenen Fragen suchten wir 8 Elemente aus, die aufgestellt werden können:

  • Die Landschaft
  • Das Wasser/der Fluss
  • Die Berge
  • Die vom Menschen verursachten Belastungen für Natur und Umwelt (Klimawandel, Hitzewelle, Lawinen, Umweltverschmutzung, etc.)
  • Was die Landschaft nährt
  • Die Gaben der Landschaft (was die Landschaft uns gibt)
  • Den Menschen
  • Die Tiere

2. Stellvertreter suchen

Wir baten eine Teilnehmerin aus der Gruppe, die zum ersten Mal dabei war und die Schweiz vorher noch nicht kannte, darum, jedem der oben genannten 8 Elemente eine Buchstabe zu geben, ohne dass die übrige Gruppe und die Leiter dies mit bekamen. Sie ordnete jedem der 8 Elemente willkürlich eine Buchstabe zu.

 

Hier ist ihr Zuordnung:

A. Das Nährende für die Landschaft (Was die Landschaft/Natur nährt

B. Die Berge

C. Das Wasser/der Fluss

D. Die Landschaft/Natur

E. Die Tiere

F. Die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur

G. Die Gaben der Landschaft/Natur

H. Mensch

 

Nachdem sie den 8 Elementen die Buchstaben zugeordnet hatte, suchte sie für jede Buchstabe eine/n Stellvertreter*in aus und heften jedem/jeder Stellvertreter*in einen Zettel an die Brust, auf dem die jeweilige Buchstabe stand. Die Stellvertreter*innen wussten also nicht, wen sie repräsentierten. Viele machten zum ersten Mal an einer Aufstellung mit.

 

Danach konnte jede/r Stellvertreter*in durch den Raum gehen und einen Platz im Raum aussuchen, an dem er/sie sich stimmig fühlt.


3. Die Anfangsaufstellung

Alle finden ihren Platz. Nur H (der Mensch) geht unruhig hin und her, zappelt mit den Beinen. Schließlich bleibt er in der Mitte des Raums gegenüber B (dem Berg) stehen.

 

Am Rand stehen im Kreis (im Uhrzeigersinn):

D (die Landschaft), C (das Wasser), G (die Gaben der Landschaft),E (die Tiere), A (das Nährende für die Landschaft)

In der Mitte stehen:

B (der Berg)

H (der Mensch), der auf B schaut

F (die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur) steht Rücken am Rücken zu H (dem Menschen).


4. Der Hergang der Aufstellung

 

A (das Nährende für die Landschaft):

Ich werde nach hinten fast aus dem Kreis hinausgezogen. Am liebsten würde ich rausgehen. Ich bin nicht wichtig. Meine Hände sind dick und pulsieren. Ich habe Herzklopfen.

 

B (die Berge):

Ich bin stark geerdet, gleichzeitig nach oben verbunden mit dem Himmel. Ich fühle mich wach und kräftig. Im Becken spüre ich eine ruhige Energie.

 

C (das Wasser/der Fluss):

Ich hatte zuerst Herzklopfen, vor allem rechts, dann überall verteilt. Fühle eine gewisse Schwere, bin aber stabil. Habe keine besondere Beziehung zu irgendeiner anderen aufgestellten Person.

 

D (die Landschaft):

Mich zieht es runter in die Erde. Meine Arme und Beine sind ganz schwer. Es zieht mich senkrecht nach unten.

 

E (die Tiere):

Ich muss den Überblick haben. D (die Landschaft) macht mir Sorgen, ist schwach. Hoffentlich geht es gut. Mir ist rechts eher schwer, links besser. Zu G (die Gaben der Landschaft) gucke ich nicht hin. Ich frage mich, was mit F (die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur) ist. Aber es macht mir keine Sorgen.

 

A (das Nährende für die Landschaft/Natur):

Bewegt sich hinter B. B (die Berge) spürt eine starke, angenehme Wärme von hinten.

F (die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur):

Ich stehe an einer Schwelle. Fühle mich gut, möchte bleiben. Ich muss das, was hinter mir steht (H: der Mensch), schützen.

 

H (der Mensch):

(sagt ärgerlich und bestimmend, ohne sich umzudrehen) Was hinter mir steht (F), muss unbedingt verschwinden. Das geht gar nicht im Rücken. Es gehört nicht dahin. Es weiß genau, wo es hin muss.

 

F (die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur):

Dreht sich zu H um, will hinter diesem bleiben. Es entsteht ein großer Konflikt zwischen H und F, der bis zum Schluss der Aufstellung bleiben.

 

G (die Gaben der Landschaft/Natur):

Zu Beginn fühle ich mich leicht, trotz der riesigen Verantwortung, die ich trage. Ich wachse, als müsste ich durch die Zimmerdecke durch. Es ist schön, wenn A (das Nährende der Landschaft/Natur) näher bei mir ist. Mir ist es immer wärmer geworden. Ich möchte die ablegen.

 

G (die Gaben der Landschaft/Natur) wechselt die Position und bewegt sich im Kreise um die ganze Gruppe herum. Für H (der Mensch) wird es besser. E (die Tiere) bewegt sich leicht. F (die vom Menschen verursachten Belastungen) bewegt sich – aber für H stimmt das nicht:

 

H (der Mensch):

Für mich fühlt sich stimmig an, dass ich im Zentrum stehe. Aber meine Aufmerksamkeit ist auf F. Bin wütend! (zu F): Du weißt genau, wo deine Position ist! Du forderst etwas heraus! Du gehörst nicht hierher!

 

D (die Landschaft/Natur):

(Atmet hörbar) Mich beschäftigt die Auseinandersetzung zwischen H und F. Es geht mir aber jetzt besser. Es wird mir leichter.

 

E (die Tiere):

Mir wird es warm wegen des Konflikts. Frage mich, wie es H (dem Menschen) geht.

 

B (die Berge):

Bin überhaupt nicht erschüttert. Ich kann es halten, weil ich in der Kraft bin.

 

Die Leiter fragen H (den Menschen), ob er F zeigen möchte, wo dieser stehen soll, da er mit dessen Position nicht einverstanden ist. Aber H weigert sich – F wisse selbst, wo er stehen muss. H bleibt in der Mitte stehen, aber er zappelt.

F dreht sich nun um sich selbst und sucht sich einen neuen Platz. Er bleibt in der Nähe von B (den Berge) stehen.

E (die Tiere) kommt zu H (dem Mensch) und legt ihre Hand auf dessen Schulter. H schüttet sie ab und weist E zurück. G (die Gaben der Landschaft/Natur) bewegt sich ständig im Kreis um das Ganze herum, mit ihm A (das Nährende für die Landschaft/Natur), jeweils auf der Gegenseite zu G.

D (die Landschaft/Natur) findet es sehr angenehm, wenn G herumgeht. Für H ist F kein Thema mehr.

F (die vom Menschen verursachten Belastungen für die Landschaft/Natur) stellt sich schließlich links neben A (das Nährende für die Landschaft). Das wirkt neutralisierend und beruhigend für alle. A spürt F stark und wärmend.

B (die Berge) spürt A als wärmespendend und angenehm. A fühlt sich jetzt freier. Sie kann überall sein.

H wird beweglicher, freier, lebendiger, entspannter.

 

An dieser Stelle beschließen die Leiter, die Identität der Stellvertreter zu enthüllen.

Die Stellvertreter*innen erfahren, wen sie repräsentieren. Sie resümieren:

 

C (das Wasser/der Fluss):

(Steht zwischen dem Nährenden und den Gaben der Landschaft/Natur)

Ich wäre gerne wie G (die Gaben der Landschaft/Natur) herumgegangen, habe aber meinem Impuls, mich zu bewegen, nicht nachgekommen.

 

H (der Mensch):

Ich habe mich von F (die vom Menschen verursachten Belastungen) irritiert gefühlt. wollte F loswerden. Das war eine massive Bedrohung.

 

G (die Gaben der Natur):

Ich hatte das starke Gefühl, dass H (der Mensch) integriert werden muss.

 

F (die vom Menschen verursachten Belastungen) steht nun links an der Seite von A (dem Nährenden für die Landschaft). A legt den rechten Arm um F. F schrumpft und wird kleiner, setzt sich.

H (der Mensch) findet seinen Platz neben D (der Landschaft/Natur). D dehnt sich aus, wird umfassend für den ganzen Kreis. Für ihn erscheint H (der Mensch) wie ein Irrlicht. B (die Berge) bleibt in der Mitte. G (die Gaben der Landschaft/Natur) und C (das Wasser) bewegen sich im Kreis herum.

 

H (der Mensch):

Nun erscheint mir F (die vom Menschen verursachten Belastungen) wie ein Häufchen Elend. Aber C (das Wasser), das sich ständig herumbewegt, regt mich auf.

 

An dieser Stelle bitten die Leiter die Stellvertreter*innen um eine Zwischenbilanz:

 

A (das Nährende für die Landschaft): Ich fühle mich sehr wohl, leicht und fröhlich. Auch mit F neben mir.

B (die Berge): Ich bin einfach da.

C (das Wasser/der Fluss): Ich fühle mich eingebettet, aber ich fühle mich nicht nur wohl, auch ein wenig unwohl.

D (die Landschaft/Natur): Für mich ist das so stimmig. Bin froh, dass H (der Mensch) nicht mehr zappelt.

E (die Tiere): Ich bin erleichtert über die Entspannung. Aber es ist noch eine Spannung da…

F (die vom Menschen verursachten Belastungen): Ich kann auch wieder wachsen.

G (die Gaben der Landschaft): Ich fühle immer noch eine starke Verantwortung. Ich kann das in Bewegung bringen. Aber ich brauche die anderen. Die müssen das aufgreifen. Ab und zu brauche ich die Kraft von B (den Bergen) und muss immer wieder im Kontakt mit A (dem Nährenden für die Landschaft/Natur) sein. Die Tiere bereiten mir mehr Sorgen als der Mensch.

H (der Mensch): Ich bin suchend und fragend unterwegs. Aber ich fühle mich nicht unwohl.

 

Die Person, die die Stellvertreter*innen ausgewählt hat, wirft hier die Frage ein:

Würde es nicht allen besser gehen, wenn H (der Mensch) zu F (den vom Menschen verursachten Belastungen) gehen und ihm die Hand reichen würde?

 

F (die vom Menschen verursachten Belastungen) zu H (dem Menschen): Du hast mich geschafft. Jetzt bin ich da.

E (die Tiere) legen sich zu Füßen von H (dem Menschen).

F steht auf und geht näher zu H. Diese Konfrontation ist für H bedrohlich. F fordere ihn zu stark heraus. Der Konflikt zwischen ihnen erzeugt erneut eine starke Spannung im Raum. A (das Nährende für die Landschaft/Natur) bewegt sich wieder im Raum.

Die Leiter stellen nun eine zusätzliche Stellvertreterin auf: die Kinder und Kindeskinder von H (dem Menschen). Dieses stellt sich neben H (dem Menschen). Beide stehen F (den vom Menschen verursachten Belastungen) gegenüber.

 

Kinder und Kindeskinder:

Die Anwesenheit von F müssen wir aushalten.

H (der Mensch) bleibt weiterhin regungslos und störrisch. Nun wächst F (die vom Menschen verursachten Belastungen), wird größer und stärker. Die Kinder und Kindeskinder werden traurig und verneigen sich kniend vor F. Für D (die Landschaft/Natur) fällt alles auseinander. H (der Mensch) sieht zwar seine Kinder und Kindeskinder, aber es bewegt ihn nicht, obwohl sie Tränen in den Augen haben.

 

H (der Mensch): Es ist nicht mein Weg.

B (die Berge), der hinter H steht, schreit: Fuck off! Jetzt kommt der Bergsturz!

H (der Mensch): Das ist lächerlich. Ich fühle nichts. Es geht mir weiterhin gut.

F (die vom Menschen verursachten Belastungen) geht nun zu C (dem Wasser/dem Fluss) und drückt ihn seitlich zusammen. C (der Fluss) tritt über seine Ufer, Überschwemmung! H (der Mensch) zeigt sich unbeeindruckt. F (die vom Menschen verursachten Belastungen) geht zu G (den Gaben der Landschaft/Natur), dieser beruhigt ihn. Aber F löst sich dann wieder und bedrängt C (den Fluss), dann H (den Menschen).

Die Kinder und Kindeskinder gehen zu A (dem Nährende für die Landschaft/Natur). Dort fühlen sie sich gut.

F (die vom Menschen verursachten Belastungen) steht vis à vis zu H (dem Menschen), vom Angesicht zum Angesicht. E (den Tieren) geht es nicht gut.

 

– ENDE DER AUFSTELLUNG –


Die Stellvertreter*innen werden entlassen. Danach resümieren sie:

  • D (die Landschaft/Natur): Die Uneinsichtigkeit des Menschen schmerzt.
  • H (der Mensch): Ich bin selbst erstaunt über die Gefühllosigkeit, die ich in der Rolle hatte. Der Bergsturz und die Überschwemmung waren ein Witz!
  • Die Kinder und Kindeskinder: Ich saß ganz allein vor meinen Vorfahren, fühlte mich nicht getragen.
  • G (Die Gaben der Landschaft/Natur): Ich kann unterstützen, mehr nicht. Der Mensch ist frei. Er kann bestimmen.
  • F (die vom Menschen verursachten Belastungen): G (die Gaben der Landschaft/Natur) haben mich besänftigt. Aber sonst fühlte ich nur den Hochmut des Menschen.
  • E (die Tiere): Ich war empört über das Untergeordnet Werden unter dem Menschen.
  • A (das Nährende für die Landschaft/Natur): Für mich war es OK, der Mensch und seine Belastungen.
  • B (die Berge): Ich war erstaunt über meine plötzliche Wut über die Sturheit des Menschen, dass ich nach der langen Ruhe plötzlich so heftig wurde.
  • H (der Mensch): Die Landschaft/Natur (D) kam mir kümmerlich und bemitleidenswert vor. Ich hatte keinen Charakter, nichts. Die von mir verursachten Belastungen (F) waren mir lästig. Nicht einmal die eigenen Kinder und Kindeskinder haben mich beeindruckt. Ich glaube, es muss mir etwas Furchtbares passieren, bis ich mich gezwungen sehe, irgendetwas zu ändern.

 

Kommentare der Zuschauer:

  • Die ganze Aufstellung war vollkommen ehrlich und stimmig. Alle waren stabil an ihrem Platz, außer dem Menschen.
  • Der Mensch fand seinen Platz nicht. Es würde ihm helfen, wenn er die Verantwortung sehen und damit arbeiten würde. Der Mensch stand zuerst im Mittelpunkt und war schwierig wegzubewegen. Selbst wenn alle dem Menschen helfen wollten, brachte das nichts.
  • Was würde der Mensch brauchen?
  • Der Mensch hat Kontrolle und Macht ausgeübt. Die Hilfen von außen haben nichts genützt.
  • Bin betroffen.
  • Der Mensch hat bis zum Schluss seinen Platz nicht gefunden.
  • Es waren sich ewig wiederholende Schleifen. Immer dasselbe. Geladene Atmosphäre.

 

Victor Chu
Dr. med. Dipl. Psych.
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